Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Sonntagen: die vorbereiteten und die unvorbereiteten. Bedeutet man hat entweder schon vorher genau gewußt wie der Samstag Abend ausgehen würde und hat dazu die entsprechende Kater-Nahrung besorgt und die starke Fahne und das fertige körperliche Verfassung kam unverhofft. Beide Arten von Sonntagen sind aber vom Ablauf her immer ähnliche. Sehr lange pennen, Liegeposition vom Bett zum Sofa verändern, TV oder DVD (im Sommer IMMER ZDF Gernsehgarten) und Punkt 18:50 Uhr Lindenstraße. Muss sein. Zwischendurch Cola trinken, laut rülpsen (ok das mach nur ich...) und gelegentlich mal qualvoll stöhnen und fragen "warum haben wir das wieder gemacht?". Tja und dann kommt der Teil mit der Nahrungsaufnahme. Da is einem ja nich so nach nem frischen Salat oder ner Rohkost-Platte. Da will man sich irgendwat vor Fett triefendes, ungesundes aber wahnsinnig befriedigendes reinpfeiffen. Wenn man nicht sowieso schon nachts den Döner und die Currywurstbude überfallen hat. Und ungeplanten Sonntagen ist das in der Regel immer so:
Wonni: Wie siehts n aus mit Essen?
Und ungelogen diese Konversation gab es genau so schon bestimmt fünf mal. Unverändert.
Letztes Wochenende waren wir aber voll vorbereitet. Beziehungsweise ich. Wir hatten zwar überhaupt keinen Kater aber kann man ja trotzdem Kater-Frühstück machen. Schön den Elektrolyte-Haushalt uff Schwung bringen und die Cholesterin Werte n bisschen hüppen lassen. Das Gute an einem solchen Frühstück is, dass es nich wirklich was mit kochen zu tun hat, weil man einfach nur alles inne Pfanne haut und man kann es den ganzen Tag lang essen. Und wer hat das Sauf-Frühstück perfektioniert? Die Engländer natürlich. Liegt ja nahe... Wenn man mittags aufm Bordstein vorm Pub aufwacht, muss man nur wieder rin ins Pub und sich ne Runde Full Englisch Breakfast bestellen und die Welt is wieder in Ordnung. Keine große Kunst aber folgendes brauch man definitiv:
Full English Breakfast
Brauchste:
Wonni: Wie siehts n aus mit Essen?
Walli: Hm. Weeß nisch.
Wonni: (und das hier sag ick nur, um mein Kochgewissen zu beruhigen) Also ick könnt Nudeln machen mit Tomatensoße oder Carbonara oder ick könnte Fischstäbchen und Salat oder so... nach wat is Dir denn?
Walli: (keine Gesichtregung, egal was ich für Essen aufzähle) Hm. Weeß nisch.
Wonni: Wir könnten aber auch Pizza bestellen.
Walli: (Gesichtsregung verändert sich in ein Strahlen + kichern) Boah! Ja! Boah! Da könnte man dann ja vielleicht noch so n Eis mitbestellen oder?
Wonni: Könnte man.
Walli: Boah!
Und ungelogen diese Konversation gab es genau so schon bestimmt fünf mal. Unverändert.
Letztes Wochenende waren wir aber voll vorbereitet. Beziehungsweise ich. Wir hatten zwar überhaupt keinen Kater aber kann man ja trotzdem Kater-Frühstück machen. Schön den Elektrolyte-Haushalt uff Schwung bringen und die Cholesterin Werte n bisschen hüppen lassen. Das Gute an einem solchen Frühstück is, dass es nich wirklich was mit kochen zu tun hat, weil man einfach nur alles inne Pfanne haut und man kann es den ganzen Tag lang essen. Und wer hat das Sauf-Frühstück perfektioniert? Die Engländer natürlich. Liegt ja nahe... Wenn man mittags aufm Bordstein vorm Pub aufwacht, muss man nur wieder rin ins Pub und sich ne Runde Full Englisch Breakfast bestellen und die Welt is wieder in Ordnung. Keine große Kunst aber folgendes brauch man definitiv:
Full English Breakfast
Brauchste:
- Bacon oder Bauchspeck
- Tomaten
- Bohnen in Tomatensauce aus der Dose
- Eier (für Spiegeleier oder Rühreier - dann bräuchte man auch noch n bisschen Milch und wahlweise Zwiebeln oder Schnittlauch oder Käse oder whatever)
- Schweinewürstchen
- Toastbrot
Machste:
Speck inne Pfanne bissa knusprig is. Tomaten halbieren und inner Grillpfanne angrillen. Dosenbohnen in Topp und warm machen. Toastbrot toasten (für den Full English Effekt schön schwarz bis die janze Bude stinkt). Würste inne Pfanne. Wir hatten Rührei mit Zwiebeln. Erklär ich jetzt nich wie man dis macht. Frag Muddi!



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen